Überzahlung kollektivvertrag metall

Dieser Prozess sollte nur dann genutzt werden, wenn es der Agentur nicht gelungen ist, während der in Unterabschnitt 25.80.30 beschriebenen vorläufigen Maßnahmen eine Überzahlung zu erhalten. Nach abschluss des neuen Tarifvertrags in Baden-Württemberg bedankte sich IG-Metall-Vorsitzender Berthold Huber in einer Presseerklärung am 19. Mai bei allen Beschäftigten, die sich an bundesweiten Warnstreiks beteiligt hatten. Er betonte, dass ihr Engagement zu dem Kompromiss beigetragen habe. Zur Bestimmung, wann eine Gehaltsüberzahlung fällig ist, gilt die Forderung als fällig, wenn der Arbeitnehmer über die Überzahlung informiert, von der Feststellung der Agenturüberprüfung gemäß RCW 49.48.210 oder der Feststellung durch den Verwaltungsrichter nach RCW 49.48.210, je nachdem, welches Ereignis später ist, notifiziert wird. Martin Kannegiesser, Vorsitzender der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall), empfahl in einer Presseerklärung anderen Tarifverhandlungsregionen, die Bestimmungen des Pilotvertrages in Baden-Württemberg zu übernehmen. Er forderte auch ein Ende der politischen Debatte über die Einführung eines nationalen Mindestlohns für Leiharbeit, da zwei neue Vereinbarungen Leiharbeitnehmern eine bessere Bezahlung und die Aussicht auf eine Aufnahme als festangestelltes Personal garantierten. Der Antrag auf das Adjudikativverfahren ist innerhalb von 28 Kalendertagen nach Eingang der Überprüfungsentscheidung der Agentur bei der Agentur zugestellt und bei ihr einzugehen. Der Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber per Beglaubige, Rückschein bewilligt. Beantragt der Arbeitnehmer das Adjudikativverfahren nicht innerhalb der Frist von 28 Tagen, kann die Agentur unfreiwillige Abzüge zur Wiedereinziehung der Überzahlung einleiten. Nur wenige Tage später wurde auch ein weiterer Tarifvertrag unterzeichnet, diesmal für Leiharbeitnehmer in der Branche. Wenn die Agentur der Ansicht ist, dass ein Arbeitnehmer, der nicht unter einen Tarifvertrag fällt, eine Lohnüberzahlung geleistet hat, sollte sie Informationen sammeln und mit dem Arbeitnehmer ein Vorgespräch über die Überzahlung führen. Während dieser Vorbesprechung sollte die Agentur den Mitarbeiter über die Verfügbarkeit des administrativen Anhörungsprozesses informieren, falls die Agentur und der Mitarbeiter nicht zustimmen können, dass eine Überzahlung erfolgt ist.

Stimmen die Agentur und der Mitarbeiter zu, dass eine Überzahlung erfolgt ist, sollte die Agentur versuchen, mit dem Mitarbeiter eine Einigung über die Höhe der Überzahlung zu erzielen und wie der Mitarbeiter sie zurückzahlt. Handelt es sich bei der Überzahlung um einen Tarifvertrag, so sollten die Einziehungsmethoden im Tarifvertrag eingehalten werden. Am 19. Mai 2012 haben der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, Südwestmetall und die IG Metall in ihren jüngsten Verhandlungen einen Kompromiss erzielt. Die getroffene Vereinbarung dient auch als Pilotprojekt für andere Gebiete des Landes, wobei Bayern, Nordrhein-Westfalen und andere Regionen ihre Bedingungen übernehmen. In den fünf Verhandlungsrunden organisierte die IG Metall Warnstreiks mit rund 800.000 Beschäftigten. Insgesamt betreffen die neuen Vereinbarungen rund 3,3 Millionen Beschäftigte in der Branche. Alle Streitigkeiten über das Auftreten oder die Höhe der Überzahlung werden nach den Verfahren des Tarifvertrags beigelegt. Für vertretene Arbeitnehmer gilt eine Gehaltsüberzahlung als überfällig: In der Pilotvereinbarung in der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg wurde in vier Hauptbereichen eine Einigung erzielt.

Author: Franck Pertegas

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